InSy Rostock
Schnelle und energieeffiziente Rechnerarchitekturen für das Edge-Computing.
Fishing for Solutions
Aktuelles
Save the Date: Am 16.10.2026 eröffnen wir das ESL-Labor.
- Lillia Almeva verstärkt die Gruppe Methoden und Tools als wissenschaftliche Mitarbeiterin.
- Laboralltag, Demos und Blicke hinter die Kulissen jetzt auf Instagram unter @insy_rostock.
Edge ist kein Ort. Sondern ein Budget.
Wir sind der Lehrstuhl für Integrierte Systeme der Universität Rostock. Wir bauen Rechnerarchitekturen, die Intelligenz dorthin bringen, wo Daten entstehen: direkt an den Sensor. Dort sind Energie, Speicher, Zeit und Platz knapp. Genau dafür entwerfen wir.
Unsere Ebene ist die Architektur, zwischen Bauelement und Anwendung. Wir denken nicht nur, wir bauen: Modelle, Prototypen, FPGAs, eigene Chips und die Werkzeuge dafür. Zuhause an der Ostseeküste im Norden Deutschlands.
Rostock liegt an der deutschen Ostseeküste, etwa 200 Kilometer nordwestlich von Berlin.
- Hamburg 153 km
- Kopenhagen 179 km
- Berlin 194 km
- Prag 473 km
- Amsterdam 518 km
- Warschau 626 km
- Oslo 653 km
- Stockholm 685 km
Was wir tun
Energie wird an zwei Stellen verbraucht: beim Rechnen und beim Bewegen von Daten. Deshalb hat unsere Forschung zwei Säulen und ein Fundament.
Hardwarebeschleuniger. Berechnung
Rechenwerke, die eine Sache sehr gut können. Wir entwerfen Beschleuniger, die zu ihrer Aufgabe passen, von rekonfigurierbarer Logik bis zum eigenen Chip. Alles, was ein Universalprozessor mitschleppt, lassen wir weg.
Heterogene Systeme. Berechnung
Ein Beschleuniger ist nur so gut wie sein Platz im Ganzen. Wir fügen CPUs, FPGAs und spezialisierte Kerne zu einem System zusammen, in dem Daten, Ablaufplanung und Sicherheit gemeinsam entworfen werden.
KI-Optimierung für Hardware. Berechnung
Neuronale Netze werden umgeformt, bevor sie auf den Chip kommen: umkodiert, quantisiert, in der Struktur angepasst. Unser Computation Coding ist ein Beispiel. Modell und Hardware entstehen gemeinsam, damit Effizienz von beiden Seiten kommt.
Speicherarchitekturen. Speicher
Bandbreite, Hierarchie und Datenlayout entscheiden, ob ein Prozessor rechnet oder wartet. Wir entwerfen Speicherpfade so, dass Daten parallel ankommen und Wege kurz bleiben, vom Puffer auf dem Chip bis zu High-Bandwidth Memory.
Neue Speichertechnologien. Speicher
Nichtflüchtige Bauelemente wie memristives RRAM behalten ihren Zustand ohne Strom, speichern mehrere Bit pro Zelle und vertragen Strahlung. Wir machen daraus Architekturen und nehmen ihre Schwächen ernst: Streuung, Drift und Temperatur werden modelliert, nicht ignoriert.
Rechnen im Speicher. Speicher
Daten zu bewegen kostet mehr, als mit ihnen zu rechnen. Also holen wir die Berechnung dorthin, wo die Daten liegen: neben den Speicher, in seine Peripherie oder in die Zellen selbst. Ein Prinzip für jede Technologie, das zu memristiven Arrays besonders gut passt.
Virtuelle Prototypen. Methoden
Ein System gibt es in Software, lange bevor es im Silizium existiert. Virtuelle Prototypen führen echte Software auf einer Architektur aus, die noch eine Idee ist, messen, was sie kosten würde, und machen Alternativen früh vergleichbar.
Modellierung von Hardware. Methoden
Wie schnell, wie viel Energie, wie genau? Wir bauen Modelle von Bauelementen, Schaltungen und Architekturen, die das verlässlich beantworten: analytisch, simuliert oder aus Messungen gelernt. So abstrakt wie möglich, so genau wie nötig.
Entwurfsautomatisierung. Methoden
Gute Architekturen sollen reproduzierbar sein, nicht einmal von Hand gebaut. Generatoren, Emulation auf FPGAs und eine wachsende Bibliothek wiederverwendbarer Bausteine machen aus Entwurfsentscheidungen Hardware, immer wieder.
Thema antippen für mehr
Was wir aus der Cloud kennen, muss auf einen Chip neben dem Sensor. Mit einem Bruchteil der Energie.
Am Sensor ist alles knapp: Energie, Speicher, Zeit und Platz. Genau dort arbeiten wir. Schnell, sparsam und so entworfen, dass es beherrschbar bleibt.
Über Ebenen hinweg optimieren.
Effizienz entsteht nicht auf einer Ebene allein. Algorithmus, Architektur und Umsetzung werden zusammen entworfen, weil lokale Optima im Ganzen selten zusammenpassen.
Datenbewegung zuerst.
Oft kostet nicht das Rechnen, sondern das Bewegen der Daten. Speicherpfade und Zugriffsmuster werden deshalb früh entschieden, nicht später geflickt.
Beherrschbar bleiben.
Eine kluge Architektur nützt nur, wenn man sie erzeugen, integrieren und vergleichen kann. Methoden und Werkzeuge sind Voraussetzung, keine Randnotiz.
Technologie braucht Architektur.
Ein neues Bauelement bringt von allein keinen Gewinn. Erst Modelle, Einbettung und ehrliche Bewertung zeigen, wo seine Physik zu Effizienz wird.
Ein Programm bis 2031.
Unsere Stränge wachsen zusammen: veröffentlichte Implementierungen, ein gemeinsamer Einstieg vom Problem zur Architektur, eine Entwurfsmethodik und eine Bibliothek, die unser Wissen festhält.
Prinzip antippen für mehr
Unsere Haltung
Forschung ist Verantwortung. Das sind die Zusagen hinter unserer Arbeit.
Forschung für die Gesellschaft.
Unsere Arbeit soll nützen: für Klima und Energie, Gesundheit, Teilhabe und Gerechtigkeit. Und für technischen Fortschritt, mit dem verantwortungsvoll umgegangen wird.
Niemals zum Schaden.
Wir entwickeln und nutzen Wissen und Technik nicht, um Menschen, der Gesellschaft, der Umwelt oder zivilen Lebensgrundlagen zu schaden. Unsere Forschung dient weder der Zerstörung noch der Eskalation von Konflikten.
Sparsam von Grund auf.
Technische Systeme entwerfen wir so, dass sie mit Energie und Ressourcen sparsam umgehen. Energieeffiziente Rechnerarchitekturen sind unser direkter Beitrag dazu.
Offen für alle.
Herkunft, Alter, Geschlecht, Identität, Orientierung, Hintergrund, Sprache, Weltanschauung oder Lebensweg spielen für die Zugehörigkeit keine Rolle. Diskriminierung dulden wir nicht – ob offen, versteckt oder in Strukturen angelegt.
Gute wissenschaftliche Praxis.
Ehrlich, sorgfältig und nachvollziehbar, nach den Leitlinien der DFG. Wir gehen offen mit Unsicherheit um, erkennen die Beiträge anderer fair an und nehmen Kritik genauso an, wie wir sie äußern.
Ergebnisse zum Weiterverwenden.
Wo immer möglich, veröffentlichen wir nicht nur Paper, sondern Artefakte, die andere nachvollziehen und weiterverwenden können – Code, Modelle und Hardwarebeschreibungen.
Was wir lehren
Unsere Lehre führt vom ersten Gatter bis zu Beschleunigern für Deep Learning. Abschlussarbeiten bieten alle drei Gruppen an.
Digitale Systeme.
Die Grundlagen: von Gattern und Flipflops bis zum ersten Prozessor. Für viele Studierende der erste Kontakt mit dem Lehrstuhl.
Digitaler Schaltungsentwurf.
Hardware beschreiben, simulieren und synthetisieren – das Handwerk hinter jedem Beschleuniger.
Chip-Design.
Von der Hardwarebeschreibung zum fertigungsfähigen integrierten Schaltkreis.
Advanced CPU Design.
Prozessor-Mikroarchitektur in der Tiefe – Pipelines, Speicherhierarchien und eigene Entwurfsprojekte.
Rechnerarchitekturen für Deep Learning.
Wie neuronale Netze effizient auf Hardware laufen: Beschleuniger, Datenflüsse, Quantisierung und die Grenzen, die der Speicher setzt.
Abschlussarbeiten.
Die Themen kommen aus den drei Forschungsgruppen. Ein Thema lässt sich für begrenzte Zeit reservieren, während es gemeinsam mit der Betreuung genauer gefasst wird.
Modul antippen für mehr
Das Team
Methoden und Tools Zur Gruppe
Das Fundament unter beiden Säulen.
-
Alex LehnertWissenschaftliche Mitarbeiterin · Gruppenleiterin Methoden und Tools -
Sayanti PalWissenschaftliche Mitarbeiterin -
Sudatta MondalWissenschaftliche Mitarbeiterin -
Lillia AlmevaWissenschaftliche Mitarbeiterin
Compute-Centric Zur Gruppe
Wie Rechnen schnell und sparsam wird.
-
Florian RokohlWissenschaftlicher Mitarbeiter · Gruppenleitung Compute-Centric -
Amir Hosein YazdanpanaWissenschaftlicher Mitarbeiter -
Babak RooholahiWissenschaftlicher Mitarbeiter
Memory-Centric Zur Gruppe
Wie Daten zur Berechnung kommen.
-
Sven-Erik KräuscheWissenschaftlicher Mitarbeiter · Gruppenleitung Memory-Centric -
Alvaro GallardoWissenschaftlicher Mitarbeiter - Ahmed Aftab Dar BashirWissenschaftlicher Mitarbeiter
Wir suchen immer talentierte Forschende und Ingenieurinnen und Ingenieure.
Interesse, bei uns mitzuarbeiten?ESL Evolutionary Systems Lab
Think. Build. Research. Innovate. Together.
Ein studentisch geführtes Forschungs- und Innovationslabor am Lehrstuhl InSy. Forschung beginnt nicht erst nach dem Studium.
Student-driven.
Studierende leiten und gestalten das Lab: Sie entwickeln eigene Projektideen, übernehmen Verantwortung und bestimmen, wohin es geht.
No hierarchies.
Studierende, Promovierende und Professoren arbeiten auf Augenhöhe — mit Neugier, Kreativität und Begeisterung für Technik.
Research-powered.
Der Lehrstuhl InSy unterstützt mit wissenschaftlicher Expertise, Laborinfrastruktur und Forschungsnetzwerken — bis hin zu Publikationen und Wettbewerben.
From idea to prototype.
Hardwareentwicklung, Embedded Systems, Edge AI, intelligente Rechnerarchitekturen: Aus Ideen werden Prototypen, aus Prototypen Forschung.
Start-up ready.
Aus ersten Konzepten können Ausgründungen werden. Wir eröffnen Perspektiven für wissenschaftliche Karrieren und Gründungen — direkt hier in Mecklenburg-Vorpommern.
Connected.
Mehr als ein Raum mit Technik: ein Ort zum Zusammenkommen, Wissen teilen und gemeinsam Bauen. Die besten Ideen entstehen oft bei einer Pizza auf der Couch oder einer Runde Mario Kart.
Kachel antippen für mehr
Driven by Students. Empowered by Research. Connected by Ideas.
Du studierst in Rostock und hast Lust auf eigene Projekte?
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